Depression, Burnout Syndrom und Freizeitkrankheit gehen häufig Hand in Hand
Häufig erlebe ich in der Zusammenarbeit mit Klienten, dass deren Depressionen meist recht harmlos und eher schleichend beginnen, indem man sich gegen etwas auflehnt, das man nicht ändern kann. Man versucht es jedoch mit aller zur Verfügung stehenden Kraft, und verbraucht dabei alle Ressourcen.
Der Widerstand wächst innerlich, ohne dass es bewusst wird und der äussere Kraftaufwand, das Unlösbare zu lösen (durch schaffen, machen, tun), nimmt gleichermassen zu. So wird das Gefühl, nicht mehr zu genügen, durch erhöhte Leistungsansprüche kompensiert, für die die Kraft schon kaum noch ausreicht, und dann sind Resignation und Zusammenbruch vorprogrammiert.
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